Skip to main content

Kundenerfahrung und Corporate Needs bei der Personalbeschaffung: Was steht auf dem Spiel?

An der Schnittstelle zwischen einer Generation von Babyboomern, die sich dem Ruhestand nähern, und der Explosion neuer Technologien befindet sich die Arbeit, wie wir sie vor fünf Jahren kannten, in einem radikalen Wandel. Immer mehr Unternehmen verändern die Art und Weise ihrer Rekrutierung, um neue Arten von Profilen zu integrieren und technische Fähigkeiten mit einer strategischeren Vision zu kombinieren. Willkommen im Zeitalter der Hybridisierung.

 

Die Digitalisierung verändert das Spiel

Eine von der Bentley University durchgeführte Studie ergab, dass Arbeitgeber zunehmend nach vielseitigen Profilen suchen, die sowohl technische Fähigkeiten als auch strategische Fähigkeiten in Bezug auf Kommunikation und Zusammenarbeit aufweisen. Um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu steigern, haben Arbeitnehmer daher ein großes Interesse daran, das Spektrum ihrer Fähigkeiten zu erweitern und zu vertiefen. Das ist das Schlüsselwort der Beschäftigung 2.0: Das Unternehmen des 21. Jahrhunderts erfordert Transversalität.

Dies gilt umso mehr in einem Kontext, in dem die digitale Transformation mit einer tiefgreifenden Änderung der Marketingstrategie einhergeht, die von Massen-Targeting zu hochpersonalisierten Kampagnen übergeht. Die Umsetzung dieser fortgeschritteneren Strategien erfordert jedoch eine gewisse Agilität. Während der aktuelle Trend die Beziehung zwischen Marken und Kunden auf das Benutzererlebnis konzentriert, führt die sehr schnelle Entwicklung der Konsumgewohnheiten und damit der Kundenbedürfnisse in Verbindung mit der exponentiellen Entwicklung der Kommunikationstechniken dazu, dass Profile sehr regelmäßig in den Vortag verschoben werden um nicht überfordert zu sein.

Somit verändert die digitale Transformation die Arbeitswelt auf zwei Ebenen. Erstens durch den Übergang zu hybriden Positionen (technisches Wissen und UX-Vision), bei denen die Fähigkeiten zu einem transversaleren Ansatz zusammenlaufen. Aber auch durch die Einführung einer neuen Vision, einer neuen Kultur in das Unternehmen: Die Logik der Kommunikation wird erneuert, angetrieben durch die übermäßige Anwerbung der Öffentlichkeit. Daher können Unternehmen heute nicht mehr über Produkte kommunizieren, sondern müssen direkt mit ihren Kunden sprechen. Wer sollte in diesem Zusammenhang die digitale Transformation in der Wirtschaft leiten? Wenn die Position des Chief Digital Officer dafür vorgesehen ist, müssen alle Berufsgruppen ihren Stein zum Aufbau beitragen.

 

Die gesuchten Profile verändern sich

Angesichts der schnellen und exponentiellen Entwicklung der Technologien besteht die Herausforderung für diese Profile darin, zu reagieren: Sie müssen sich in Echtzeit mit dem Markt weiterentwickeln. Dies gilt umso mehr für die historischen Marketingberufe, in denen weitere Kompetenzen hinzukommen. Das Ökosystem entwickelt sich schnell weiter, Profile müssen sich spiegelbildlich weiterentwickeln, um bankfähig zu bleiben.

Daher sprechen wir nicht mehr vom „Produktmanager“, sondern vom „Customer Experience Manager“: Die strategische Transversalität der Position, eine echte Verbindung zwischen allen Abteilungen des Unternehmens, wird besonders hervorgehoben und zeigt einen Wandel in der Vision der Unternehmen über die Bedeutung von Probleme mit der Benutzererfahrung.

Dies gilt insbesondere für UCOPIA, einen führenden französischen Akteur auf dem Wi-Fi- und Wi-Fi-Proximity-Marketing-Markt. Während dieses Unternehmen ständig auf der Suche nach technischen Ingenieuren ist, bevorzugt es eher funktionsübergreifende Profile, die in der Lage sind, Entwicklungstechnologien zu beherrschen und gleichzeitig einen hohen Stellenwert beizubehalten Verbraucherzentrierter Ansatz, der das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt stellt.

Tatsächlich verändern sich Berufe sehr konkret: Es geht nicht mehr nur darum, zu wissen, wie man programmiert, sondern auch darum, zu wissen, warum und vor allem für wen man programmiert. Ehemals technische Profile müssen dann lernen, sowohl mit dem Front- als auch mit dem Backend umzugehen. Diese neuen Fähigkeiten passen perfekt zur Idee der digitalen Transformation: Wir müssen jetzt in Sachen digitale Reisen mitschwingen.

 

 

Es kann eine Herausforderung sein, diese hybriden Profile zu finden, die sowohl technisch als auch auf das Kundenerlebnis ausgerichtet sind. Um sie anzulocken, gibt es zwei Möglichkeiten, sie zu begünstigen. Die erste Möglichkeit besteht in der externen Rekrutierung, um neue Fähigkeiten zu finden und weiterzuentwickeln. Die zweite Möglichkeit besteht im berufsbegleitenden Studium, um Nachwuchskräfte zu Beginn ihrer Karriere auszubilden und in das Unternehmen zu integrieren. Dadurch ist es möglich, sie entsprechend den unternehmenseigenen Bedürfnissen zu gestalten und ihre Kompetenzen zu erweitern. Wenn das vorrangige Ziel darin besteht, ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern, verspricht dieser Wunsch, diese Profile zu erweitern, auch die Bindung dieser Bevölkerungsgruppen, um die Fluktuation zu begrenzen und die Effizienz zu steigern … und sich so genau wie möglich an den Kundenbedürfnissen zu orientieren.