Digitalisierung am point of sale: warum operative leistung beim verkäufer beginnt
Theoretisch verspricht das Tablet im Geschäft einen erweiterten Verkäufer und besser betreute Kunden. In der Praxis landet es jedoch oft vergessen in einer Schublade… Warum? Weil das Tool häufig als technische Einschränkung statt als geschäftlicher Verbündeter wahrgenommen wird. Um es erfolgreich am Point of Sale einzuführen, muss das Paradigma wechseln: Die Mitarbeitererfahrung ist genauso wichtig wie die Kundenerfahrung. Schließlich kann ein Mitarbeiter, der sein Tool nicht nutzt, es nie einsetzen, um seine Beratung zu verbessern.
Yannick Laval, Customer Success Manager bei Weblib, erklärt, wie die Lösung TabInStore die Anforderungen der IT-Abteilung mit den geschäftlichen Bedürfnissen in Einklang bringt.
Von der einschränkung zur akzeptanz
Der Schlüssel, damit ein Verkäufer das ihm anvertraute Tablet annimmt, lässt sich auf zwei Worte reduzieren: Flüssigkeit und Relevanz. Wenn das Gerät beim Anzeigen einer Produktseite „hakt“ oder die Oberfläche ein Labyrinth komplexer Menüs ist, wird es liegen gelassen. Für den Verkäufer muss das Tool die gleiche Reaktionsgeschwindigkeit wie ein persönliches Gerät bieten, sodass es zur Unterstützung der Beratung wird und nicht zum Verkaufshemmnis.
„Der erste Faktor für die Akzeptanz ist die Hardware. Ein professioneller Nutzer ist auch ein privater Nutzer: Wenn er auf dem Tablet die gleiche Flüssigkeit und Einfachheit wie auf seinem Smartphone findet, verschwindet die Frustration zugunsten der Nutzung.“
TabInStore löst diese Herausforderung mit einem ultra-einfachen Launcher. Schon beim Start gelangt der Mitarbeiter in eine geschützte Umgebung, frei von ablenkenden Menüs oder Systembenachrichtigungen, in der nur geschäftsrelevante Icons vorhanden sind. Diese radikale Einfachheit, kombiniert mit ergonomischer, robuster und autonomer Hardware, verwandelt eine technische Einschränkung in einen echten Arbeitsreflex.
Die rolle der mitarbeiter hervorheben
Die Mitarbeitererfahrung ist die Grundlage für Leistung. Ein Beispiel: TotalEnergies und die Anmeldung zum Treueprogramm. Anstatt den Kunden zu bitten, ihre E-Mail oder persönlichen Daten laut zu diktieren — was von anderen Kunden mitgehört werden könnte —, reicht der Mitarbeiter einfach das Tablet. Diese einfache Geste gewährleistet vollständige Vertraulichkeit. Während der Kunde seine Daten diskret eingibt, positioniert sich der Mitarbeiter als vertrauenswürdiger Unterstützer.
Nach Abschluss der Anmeldung löscht TabInStore automatisch den App-Cache: Es bleiben keine persönlichen Daten auf dem Gerät, wodurch das Risiko von Datenlecks bei Verlust oder Diebstahl des Tablets ausgeschlossen wird. Dieser Ansatz entspricht somit den grundlegenden GDPR-Vorgaben zum Datenschutz.
Operative optimierung im fokus
Die Eliminierung einer zeitaufwändigen, wiederkehrenden Aufgabe ist der beste Beweis für den Wert des Tablets für ein Außendienstteam, da die Zeitersparnis sofort spürbar ist. Ein weiteres Beispiel bei TotalEnergies: Vor TabInStore verwalteten Tankstellen dicke Papierordner für Sicherheitsdatenblätter (SDS). Jede Aktualisierung musste gedruckt, abgelegt und manuell auf Vorschriftskonformität überprüft werden — ein mühsamer Prozess und eine Quelle administrativen Stresses. Heute wird diese Logistik vollautomatisch verwaltet. Das Tablet synchronisiert täglich über Weblib’s Control Tower, sodass Inhalte zertifiziert und stets aktuell sind.
Die operative Optimierung kann auch auf die Customer Journey ausgeweitet werden, z. B. über das Smart Kiosk-Konzept. Während TabInStore den Verkäufer entlastet, ermöglicht ein interaktiver Kiosk mit Tablet dem Kunden vollständige Autonomie bei einfachen, aber zeitaufwändigen Aufgaben. Zum Beispiel können Bankkunden Schecks direkt an einem Kiosk einzahlen. Ergebnis: massive Zeitersparnis für den Schaltermitarbeiter, der sich auf komplexe Beratung konzentrieren kann, während der Kiosk die administrativen Abläufe sicher und reibungslos übernimmt.
Geschäftssteuerung durch daten
TabInStore ist nicht nur eine MDM-Lösung (Mobile Device Management), sondern ein echtes EMM-Tool (Enterprise Mobility Management). Im Gegensatz zu MDM, das sich auf technische und einschränkende Aspekte mobiler Geräteflotten konzentriert, bietet die Administrationskonsole von TabInStore wertvolle Analysen zur Messung der tatsächlichen Nutzung durch die Teams.
Durch die Überwachung der Nutzung können Manager wichtige Kennzahlen analysieren, z. B. App-Öffnungsraten oder die Annahme neuer Inhalte. Wenn eine Geschäftsanwendung häufig genutzt wird, zeigt dies sofortigen operativen Erfolg an. Eine geringe Öffnungsrate hingegen kann Barrieren erkennen, bevor sie sich verfestigen: Ist die App zu komplex? Fehlt es an Relevanz im Einsatz? Dieser datengetriebene Ansatz ermöglicht es, Inhalte in Echtzeit anzupassen und sicherzustellen, dass sie im Arbeitsalltag der Mitarbeiter tatsächlich nützlich sind.
„TabInStore ist ein Hebel zur Optimierung von Ressourcen und Sicherung von Investitionen, nicht zum ‚Ausspionieren‘ von Mitarbeitern.“
Agilität ohne technische abhängigkeit
Eine der großen Stärken von TabInStore ist die Befreiung der Fachabteilungen von der IT-Abhängigkeit für Routinevorgänge. Zwei Zugriffsebenen müssen klar unterschieden werden:
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Feldteams nutzen ein bewusst gesperrtes Tool. Sie können die Oberfläche nicht ändern, den Hintergrund nicht anpassen oder Drittanbieter-Apps installieren, wodurch Stabilität und ein einheitliches Markenbild garantiert sind.
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Marketing- oder Business-Administrator hat über den Control Tower eine WYSIWYG-Oberfläche (What You See Is What You Get), die volle operative Kontrolle ermöglicht:
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Kommerzielle Agilität: Marketing kann Promotionen aktualisieren, Visuals ersetzen oder neue PDF-Kataloge hochladen, ohne ein technisches Ticket bei der IT zu öffnen.
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A/B-Tests und schrittweise Einführung: Ein Administrator kann ein neues Menü oder eine App nur bei 5 % der Flotte testen (z. B. in einer Region), bevor die landesweite Einführung erfolgt.
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Keine lokale Intervention: Alle Änderungen werden sofort auf die Tablets gepusht. Die Teams vor Ort sehen ihr Tool wachsen, ohne selbst technische Maßnahmen ergreifen zu müssen.
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Microlearning und training zwischen kunden
Schulungen sind kein blockierendes Ereignis mehr, das Mitarbeiter ins Backoffice zwingt, sondern ein kontinuierlicher Fluss, der vollständig in den Arbeitsalltag integriert ist. TabInStore ermöglicht es, Microlearning-Inhalte zu pushen — z. B. dynamische Video-Tutorials oder kompakte Referenzblätter — zusammen mit visuellen, unaufdringlichen Pop-up-Benachrichtigungen.
Ob es darum geht, die Wartung einer neuen Kaffeemaschine in einer Fast-Food-Kette zu beherrschen, Argumente für einen neuen Bankdienst zu lernen oder ein Hygienekonzept zu wiederholen: Wissen ist sofort zugänglich. Diese kurzen Formate verhindern Informationsüberlastung und fördern sofortige Behaltensleistung, sodass die Fähigkeiten agil im Rhythmus des Unternehmens entwickelt werden.
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FAQ
- Funktioniert TabInStore auf allen Tablet-Typen?
Die Lösung ist auf Android optimiert. Diese Wahl ermöglicht den vollständigen Kiosk-Modus und eine breite Preisspanne sowie Formate für jedes Unternehmen, im Gegensatz zum geschlossenere Apple-Ökosystem. - Wie wird die Datensicherheit der Kunden gewährleistet?
TabInStore ist von Haus aus GDPR-konform. Ein zentrales Feature ist das automatische Leeren des Caches: Sobald ein Nutzer eine App verlässt, werden alle vom vorherigen Kunden eingegebenen Daten gelöscht. Keine sensiblen Informationen bleiben auf dem Gerät. - Was passiert, wenn das Tablet die WLAN-Verbindung verliert?
Das Tablet funktioniert im Offline-Modus für vorab geladene Inhalte (PDFs, Videos) weiter. Sobald es wieder im Netzwerk ist, wird es synchronisiert. Die System-Sperre (Launcher) bleibt auch offline aktiv, um Missbrauch zu verhindern.





