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Die Kombination aus dem Ruhestand der Babyboomer-Generation und dem Aufstieg der digitalen Technologie hat die Berufslandschaft tiefgreifend verändert. Infolgedessen passen immer mehr Unternehmen ihren Rekrutierungsprozess an, um neue Profile zu integrieren und technische Fähigkeiten mit strategischer Vision zu kombinieren. Das Zeitalter der Hybridisierung bricht an.

 

Auswirkungen der digitalen Revolution:

Laut einer Studie der CCI Ile de France „fordern wir heute Experten heraus, die oft in ihrem Fachwissen gefangen sind.“ Der Experte muss in der Lage sein, innerhalb der Grenzen seines Fachwissens zu arbeiten, zu kommunizieren, zu teilen, aufzubauen: Kommunikationsfähigkeiten und zwischenmenschliche Fähigkeiten sind für Experten untypisch, aber sie summieren sich und machen den Unterschied“ Benoît Huver, Orange. (Prospektive Studie Januar 2023 – CCI Ile de France)

Die digitale Transformation erfordert eine neue Marketingstrategie, die vom Massen-Targeting zu hochgradig personalisierten Kampagnen übergeht und große Agilität erfordert. Die Beziehung zwischen Marken und Kunden konzentriert sich heute auf das Benutzererlebnis, während die rasante Entwicklung der Konsumgewohnheiten und das exponentielle Wachstum der Kommunikationstechniken eine kontinuierliche Überwachung erfordern, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

 

Veränderungen in der Arbeitswelt:

Die digitale Transformation erschüttert die Belegschaft auf zwei Ebenen. Einerseits fördert es die Entstehung hybrider Positionen, die technisches Wissen und eine auf die Benutzererfahrung ausgerichtete Vision kombinieren und so einen transversalen Ansatz fördern. Andererseits führt es eine neue Unternehmenskultur mit einer Neudefinition der Kommunikationslogik ein, die von einem immer beliebter werdenden Publikum angeregt wird. Dadurch sind Unternehmen nun gezwungen, direkt mit ihren Kunden zu sprechen, anstatt ihre Produkte nur anzupreisen. Dabei liegt die Verantwortung für die digitale Transformation nicht nur beim Chief Digital Officer, sondern bei allen Berufsgruppen des Unternehmens.

 

Entwicklung der gesuchten Profile:

Angesichts der schnellen und exponentiellen Entwicklung der Technologien besteht die Herausforderung für diese Profile darin, reaktiv zu bleiben und sich in Echtzeit an den Markt anzupassen. Dies gilt insbesondere für traditionelle Marketingberufe, in denen nun neue Fähigkeiten gefragt sind. Unternehmen suchen nun nach funktionsübergreifenden Profilen, die in der Lage sind, Entwicklungstechnologien zu beherrschen und gleichzeitig das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt ihrer Anliegen zu stellen.

Bei Weblib, einem wichtigen französischen Player im Bereich WiFi und Geschäftsdigitalisierung, konzentriert sich die Suche nach Talenten auf vielseitige Profile, die technisches Fachwissen und Kundenorientierung vereinen können. Dieses Unternehmen bevorzugt Profile, die nicht nur das „Wie“ des Codierens, sondern auch das „Warum“ und insbesondere das „Für wen“ verstehen können. Daher ist die Fähigkeit, sowohl das Front- als auch das Back-End zu manipulieren, zu einer wesentlichen Fähigkeit geworden.

 

Rekrutierungsstrategien für diese Hybridprofile:

Es stellt eine große Herausforderung dar, diese hybriden Profile zu finden, die technische Fähigkeiten und Kundenorientierung vereinen können. Um sie anzulocken, werden zwei Ansätze bevorzugt. Die erste besteht darin, externe Mitarbeiter anzuwerben, um neue Fähigkeiten einzubringen und weiterzuentwickeln. Die zweite besteht in der Förderung berufsbegleitender Studiengänge, um Nachwuchskräfte vom Beginn ihrer beruflichen Laufbahn an auszubilden und zu integrieren. Diese Strategie ermöglicht es, Talente entsprechend den spezifischen Bedürfnissen des Unternehmens zu formen und ihre Fähigkeiten zu stärken. Das Hauptziel besteht darin, diese Profile beschäftigungsfähiger zu machen, aber auch ihre Bindung zu fördern, um die Personalfluktuation zu reduzieren und die Unternehmenseffizienz zu steigern und gleichzeitig eng an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet zu bleiben.