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Onboarding von verwalteten Geräten: Mehr Sicherheit und Produktivität gewinnen

Homeoffice, mehrere Standorte, Mobilität… In diesem neuen beruflichen Umfeld ist die erste Verbindung eines Geräts mit dem Unternehmensnetzwerk nicht mehr nur ein technischer Schritt. Wenn dieser Prozess (Onboarding) schlecht umgesetzt wird, kann er schnell zu einem Hindernislauf für IT-Teams und Fachabteilungen werden und die Produktivität, Sicherheit sowie die Mitarbeitererfahrung beeinträchtigen.

Wird er hingegen optimiert, entwickelt er sich zu einem echten Leistungstreiber, wie Frédéric Kretzer, Head of Product bei Weblib, erklärt.

Die Komplexität des Onboardings

Ein manuell durchgeführter oder schlecht konzipierter Onboarding-Prozess ist eine große Reibungsquelle, sowohl für die technischen Teams, die ihn betreuen, als auch für die Mitarbeitenden, die ihn durchlaufen. Für die IT-Teams bedeutet dies einen enormen Zeitaufwand und wachsende Komplexität. Der technische Support ist überlastet und verliert wertvolle Stunden damit, Nutzer zu begleiten, die oft nur wenig technisches Wissen haben. Hinzu kommen die Herausforderungen des Remote-Managements: Die Koordination von Konfiguration und Wartung von Hunderten von Geräten ohne zentrales Tool ist nahezu unmöglich – das Bild eines IT-Teams unter ständigem Druck zeichnet sich deutlich ab.

„Sobald eine Flotte mehr als fünfzig Geräte umfasst, wird die manuelle Verwaltung zu einer echten Herausforderung.“

Auf der Seite der Mitarbeitenden ist die Erfahrung ebenso negativ und führt oft zu Frustration. Jede Minute, die damit verbracht wird, ein Gerät zu konfigurieren, ist eine Minute verlorener Produktivität – ein nicht zu unterschätzender indirekter Kostenfaktor für das Management. Darüber hinaus verschlechtert dieser mühsame erste Kontakt mit der digitalen Umgebung dauerhaft die Mitarbeitererfahrung und vermittelt ein negatives Bild der IT-Abteilung, weit entfernt von ihrer Rolle als effizienter Dienstleister für ihre „internen Kunden“.

Wenn Onboarding Produktivität und Sicherheit gefährdet
„Die Folgen eines schlecht beherrschten Onboardings gehen weit über einfache Frustration hinaus. Sie wirken sich direkt auf die Leistung und Sicherheit der gesamten Organisation aus.“

Auswirkungen auf Produktivität und Arbeitsbelastung: Ein neuer Mitarbeiter, der Schwierigkeiten hat, sich zu verbinden, ist handlungsunfähig, kann seine Aufgaben nicht beginnen und nicht einsatzbereit werden – die Auswirkungen auf die Produktivität sind sofort spürbar. Jede Stunde, die damit verbracht wird, ein Verbindungsproblem zu lösen, ist eine Stunde netto verlorener Produktivität für das Unternehmen. Diese anfängliche Ineffizienz wirkt sich unweigerlich auf die technischen Teams aus, die ständig mit grundlegenden Supportanfragen beschäftigt sind: ständige Unterbrechungen, die sie von strategischen Projekten mit höherem Mehrwert abhalten, wie der Stärkung der Sicherheit oder der Optimierung der Infrastruktur.

Auswirkungen auf die Sicherheit: Dies ist der kritischste Punkt. Eine ungesicherte Erstverbindung stellt ein Einfallstor für Cyber-Bedrohungen dar. Noch bevor Schutzschichten installiert sind, können Schwachstellen entstehen. Dieses Risiko wird durch Remote-Arbeit verstärkt, bei der Unternehmensgeräte sich mit nicht kontrollierten Heimnetzwerken verbinden und so potenzielle „Sicherheitslücken“ im Informationssystem eröffnen.

Die konkreten Vorteile eines automatisierten Ansatzes

Durch die Einführung einer automatisierten und zentralisierten Onboarding-Lösung erzielt eine Organisation auf allen Ebenen messbare Vorteile. Für IT-Teams sind die Vorteile sofort spürbar und erheblich. Die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben spart erheblich Zeit und ermöglicht es Administratoren, sich auf Aufgaben mit höherem Mehrwert zu konzentrieren. Durch den Ersatz manueller Eingriffe durch skriptgesteuerte Prozesse wird das Risiko menschlicher Fehler drastisch reduziert, was eine gleichmäßigere und zuverlässigere Konfiguration des gesamten Geräteparks gewährleistet. Diese zentrale Verwaltung bietet zudem vollständige Kontrolle über die eingesetzten Softwareversionen, ein entscheidender Faktor für die Sicherheit.

Es ist daher wichtig, den allerersten Verbindungsschritt zu beherrschen. Das Gerät muss auf die Onboarding-Ressourcen in einem nicht verwalteten Modus zugreifen können, technisch vergleichbar mit einer „Guest“- oder IoT-Verwaltung. Die Fähigkeit, diesen spezifischen Zugangspunkt zu sichern, ermöglicht es anschließend, das Gerät in die MDM-Tools (Mobile Device Management) für die endgültige Konfiguration zu überführen.

„Darüber hinaus vereinfacht die Einführung einer einheitlichen Plattform, die sowohl Guest-WLAN als auch Onboarding verwaltet, die Infrastruktur erheblich und reduziert so Komplexität und Wartungskosten.“

Die Vorteile wirken sich ebenso positiv auf die Fachbereiche aus. Die Mitarbeitererfahrung verbessert sich deutlich durch einen einfachen und reibungslosen Prozess, der den „technologischen Stress“ von Anfang an reduziert. Diese Vereinfachung führt zu einer spürbaren Senkung der indirekten Kosten, da weniger Zeit für die Konfiguration verloren geht und IT-Support-Eingriffe seltener werden. Die Produktivität steigt: Neue Mitarbeitende sind schneller einsatzbereit und können sich unmittelbar auf ihre Aufgaben konzentrieren und zu den Unternehmenszielen beitragen.

Die Lösung von Ucopia

Ucopia bietet einen bewährten Ansatz mit einem Onboarding-Prozess, der gleichzeitig robust und flexibel ist, das Netzwerk sichert und dabei die Benutzerfreundlichkeit nicht beeinträchtigt. Das vereinfachte Funktionsprinzip in 3 Schritten:

  1. Erstverbindung über ein dediziertes Portal: Der Nutzer verbindet sein Gerät mit einem spezifischen Onboarding-SSID, wodurch es identifiziert wird.

  2. Zuweisung eines eingeschränkten Profils: Nach der Registrierung weist Ucopia dem Gerät ein „stark eingeschränktes“ Profil zu. Der Netzwerkzugang beschränkt sich auf die für die Konfiguration notwendigen Ressourcen (bestimmte Domains, Management-Server), wodurch die Angriffsfläche minimiert wird.

  3. Übergang zum sicheren Netzwerk: Nach Abschluss der Konfiguration verbindet sich der Nutzer mit dem gesicherten Unternehmensnetzwerk (WPA2/WPA3 mit Authentifizierung) gemäß der Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens. Das Gerät ist nun voll funktionsfähig und geschützt.

Die Stärke von Ucopia liegt insbesondere in seiner hohen Flexibilität und der Fähigkeit, sich an bestehende Infrastrukturen anzupassen. Die lösungsagnostische Plattform integriert sich nahtlos in die wichtigsten Unternehmensverzeichnisse (EntraID, Active Directory, Radius, LDAP), sodass eine einzige verlässliche Identitätsquelle genutzt werden kann, ohne Informationen zu duplizieren.

Über diese essentielle Synchronisation hinaus ermöglicht Ucopia die Anwendung granularer Zugriffsregeln, um eine maßgeschneiderte Sicherheitsrichtlinie zu erstellen. So kann beispielsweise das Onboarding nur während der Bürozeiten erlaubt werden, um Risiken außerhalb überwachter Zeiten zu minimieren, oder unterschiedliche Profile je nach Benutzergruppe zugewiesen werden. Schließlich macht die Fähigkeit, eine hohe Geräteanzahl zu unterstützen, ohne die Benutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen, Ucopia zur bevorzugten Lösung für große IT-Flotten.

„Indem Ucopia ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und operativer Effizienz bietet, unterstützt es Sie dabei, diesen entscheidenden Schritt in einen reibungslosen und kontrollierten Prozess zu verwandeln. Sie schaffen damit Mehrwert sowohl für Ihre IT-Teams als auch für alle Mitarbeitenden.“

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